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Krastel, Friedrich. Theaterschauspieler, Regisseur und Librettist. Widmungsfoto 1868

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Friedrich Krastel Theaterschauspieler, Regisseur und Librettist. Portrait im Oval mit Widmung an Leopold Rosner. (An meinen lieben Freund Rosner zur Erinnerung Fritz Krastel, 1868). Albuminabzug auf Karton montiert. Format der reinen Fotografie: 24,5 x 19,7 cm. Gesamtformat: 36,5 x 29 cm. Außerordentlich schöne Aufnahme. Zustand: Karton mit Eckknicken, etwas fleckig, insgesamt schöner Zustand der wunderbaren Aufnahme. Fotograf war Fritz Luckhardt (s.u.).

Friedrich Krastel (* 9. April 1839 in Mannheim; † 12. Februar 1908 in Wien) war ein deutsch-österreichischer Theaterschauspieler und -regisseur sowie Librettist. Friedrich Krastel, Sohn eines Choristen, sollte auf Wunsch seines Vaters Theologie studieren. Er wandte sich aber dem Schauspiel zu und erhielt 1856 ein Engagement am Hoftheater Karlsruhe. Durch seine Rolle des Raoul in der Jungfrau von Orleans von Schiller wurde Eduard Devrient auf ihn aufmerksam und förderte ihn. Heinrich Laube engagierte Krastel 1864 für ein Gastspiel ans Wiener Burgtheater, an dem Krastel dann bis an sein Lebensende blieb. Ab 1888 war er auch als Regisseur tätig und wurde 1892 Inspektor der Schauspielschule des Wiener Konservatoriums und Lehrer.

Krastel war verheiratet mit Louise Maria Gaul, einer Schwester der beiden Maler Gustav und Franz Xaver Graul. Er war ein ausgesprochener Publikumsliebling des Wiener Burgtheaters. Er verkörperte sehr erfolgreich Helden und jugendliche Liebhaber, wobei ihm sein ansprechendes Äußeres sehr entgegenkam. Besonders unter weiblichen Verehrerinnen herrschte die Mode, Krastel-Locken zu sammeln. Sein späterer Wechsel ins Fach der Heldenväter war dann nicht mehr so erfolgreich. Krastel betätigte sich auch als Tänzer und verfasste Libretti.

Fritz Luckhardt (* 17. März 1843 in Kassel; † 29. November 1894 in Wien) war ein österreichischer Photograph deutscher Herkunft. Fritz Luckhardt besuchte zunächst das Polytechnikum in Kassel und arbeitete anschließend in einer Seifensiederei in Hannover sowie in einer Parfümeriefabrik in Paris und kam später in das Atelier von René Dagron.

Nach seiner Übersiedlung nach Wien im Jahre 1865 war er zunächst Fremdsprachenkorrespondent im Atelier von Oscar Kramer, bevor er 1867 sein eigenes Studio eröffnete. Bekannt wurde Luckhardt mit den in den Jahren 1868 bis 1872 von ihm angefertigten Stereobildern mit Porträts schöner Frauen. 1867 erwarb er bei Ludwig Angerer die Kenntnisse des Lichtdrucks.

In den folgenden Jahren spezialisierte sich Luckhardt auf die Porträtphotographie der Prominenz, insbesondere von Künstlern. 1871 bis 1887 war er Sekretär der Photographischen Gesellschaft. Nach seinem Tod wurde das Atelier von seiner Witwe, Franziska („Fanny“) Luckhardt, geb. Uchatius, weitergeführt.

(RE KÜ)