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Lange-Brock, August: Expressionistische Theaterfigur der 20er Jahre

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August Lange-Brock: Aquarell / Tuschpinsel auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel versehen. Mitte 1920er Jahre. Scene aus dem Theaterstück Mass für Mass von Shakespeare – Wunderbar expressonistische Arbeit. Links unten von Lange-Brock beschriftet (Figurine Mass für Mass). Format der reinen Figur ohne Schrift: ca. 20 x 11 cm / Blattformat: 43 x 32,5 cm. Zustand: Gesamtblatt leicht angestaubt, schöner Zustand. (Siehe auch Artprice etc.)

August Lange-Brock besucht nach einer Malerlehre die Hamburger Kunstgewerbeschule. Im Ersten Weltkrieg ist er als Zeichner auf dem Balkan tätig. Besonders die frühen Arbeiten spiegeln die konkreten Einflüsse der russischen Avantgarde wider.Nach Kriegsende wird Lange-Brock Meisterschüler von Arthur Illies und hält sich 1921 für einige Zeit am Bauhaus in Weimar auf, wo er Kontakte zu Klee, Gropius, Kandinsky und besonders Moholy-Nagy knüpft. Mitte der 1920er Jahre ist er als Bühnenbildner bei Max Reinhardt am Deutschen Theater Berlin tätig und arbeitet u.a. auch für Herwarth Waldens Zeitschrift "Der Sturm". Nach einem Studium zum Gewerbelehrer wirkt Lange-Brock an der Hamburger Gewerbeschule für Maler. In seinem bevorzugten Malmedium, der Aquarellmalerei, entstehen neben Theaterdekorationen und gebrauchsgrafischen Arbeiten auch Natur- und Landschaftsstudien, Hamburg-Ansichten, Stillleben und Porträts in expressiver Gegenständlichkeit.