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Ida Kamińska , kleine Sammlung zur jüdisch-polnischen Schauspielerin

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Ida Kamińska , kleine Sammlung zur jüdisch-polnischen Schauspielerin. Playbill, Programm 1967. The Jewish State Theatre of Poland. Programm Jüdische Gemeinde Berlin, Gastspiel Ida Kaminska sowie 3 Fotos in unterschiedlichen Größen, verso jeweils mit Stempen der polnischen Fotografen versehen. 1mal 18x24 cm (als Witwe Lautmann in dem tschechischen Film "Der Laden auf dem Korso", 2mal kleinere Format Portrait.

Ida Kamińska (* 18. September 1899 in Odessa; † 21. Mai 1980 in New York) war eine jüdisch-polnische Schauspielerin. Ida Kamińska wurde 1899 in Odessa als Tochter des Schauspielerehepaares Esther Rachel Kamińska (1870–1925) und Abraham Isaak Kamiński (1867–1918) geboren. Beide Eltern waren bedeutende Persönlichkeiten im jiddischsprachigen Theater in Polen und Russland. Ida Kamińskas Vater hatte im Alter von zwanzig Jahren eine Theatergruppe gegründet, ihre Mutter gilt als Mitbegründerin des jiddischen Theaters. Ida Kamińska wuchs gemeinsam mit ihrer Schwester Regina Kamińska und ihrem jüngeren Bruder Josef Kamiński (1903–1972) auf, der später eine erfolgreiche Karriere als Komponist ergreifen sollte.

Schon in jungen Jahren trat sie in die Fußstapfen ihrer Mutter und bekleidete mit fünf Jahren zum ersten Mal eine Rolle in einem Theaterstück. Beim Eintritt ins Erwachsenenalter hatte sie bereits mit mehreren Hauptrollen am familieneigenen Kamiński-Theater in Warschau mitgewirkt sowie an einem Gastspiel am jiddischen Theater in Wien im Jahr 1917 teilgenommen.

Dem systematischen nationalsozialistischen Völkermord an etwa zwei Drittel der jüdischen und jüdischstämmigen Bevölkerung Europas entging Ida Kamińska. Nach der Besetzung Polens hatte sie für das Jüdische Staatstheater in Lwiw gearbeitet, war aber auf Druck der sowjetischen Obrigkeit von der Leitung zurückgetreten. Im Juni 1941 floh sie nach Osten und überlebte den Holocaust in der Sowjetunion, wo sie in Frunse (dem heutigen Bischkek in Kirgisistan) eine jüdische Theatergruppe aufbaute.  (Siehe umfangreiche Informationen unter Wikipedia).

(KI A4)