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Nerlinger, Oskar: Am Trapez. Photogramm 1925-1935 / 1993.

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Oskar Nerlinger: Am Trapez. Photogramm 1925-1935 / 1993. Wunderbarer Silbergelatine-Abzug. Erschienen bei der Griffelkunst Hamburg 1993 unter der Werknummer 269 C1. Verso gestempelt und von P. Nerlinger signiert. Abzugsformat: 30 x 23,5 cm. Abbildung: 23,3 x 17,4 cm. Sehr schöner Zustand.

Oskar Nerlinger (* 23. März 1893 in Schwann bei Pforzheim; † 25. April 1969 in Ost-Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, der später in der DDR wirkte. Er arbeitete auch unter dem Pseudonym Nilgreen.

Er lernte an der Straßburger Kunstgewerbeschule von 1908 bis 1912. Von 1912 bis 1915 war er Schüler von Emil Orlik und Emil Rudolf Weiß an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. 1921 schloss er sich Herwarth Waldens Sturm-Galerie an. Ab 1925 war er der Kopf der Gruppe Die Abstrakten, die später Die Zeitgemäßen hieß und 1932 der Asso beitrat. Nerlinger wurde 1928 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 waren die Ausstellungsmöglichkeiten für nicht-konforme Künstler eingeschränkt. Dennoch konnten etwa ein Drittel aller Künstler, die von den Beschlagnahmeaktionen und Verfolgungen der Nationalsozialisten betroffen waren, weiterhin ausstellen, mehr als die Hälfte von ihnen auch noch nach 1937. Darunter befanden sich auch kommunistische Künstler wie Fritz Cremer, Alfred Frank, Otto Nagel oder Oskar Nerlinger. So war Nerlinger sogar bei der Großen Deutschen Kunstausstellung in den Jahren 1939 bis 1941 mit Werken (vornehmlich Aquarellen) vertreten. Nach dem Kriegsende 1945 war er bis 1951 als Professor an der Hochschule für Bildende Kunst, Berlin-Charlottenburg, tätig. Mit Karl Hofer brachte er von 1947 bis 1949 die Zeitschrift Bildende Kunst heraus.

Oskar Nerlinger hatte enge Verbindungen zu kommunistischen Kollegen in der DDR und hatte sich im Westen Feinde gemacht durch seine Kritik am Kapitalismus und seine Unterstützung von Friedenskampagnen. Nachdem er an einigen Ausstellungen in der DDR teilgenommen hatte, wurde er als „roter Professor“ angegriffen und verlor seine Anstellung an der Hochschule für Bildende Künste. 1951 wanderte er öffentlichkeitswirksam in die DDR aus... (siehe umfangreiche Informationen unter Wikipedia).

(MA A3 KÜ)