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Körber, Wilhelm: Ansicht Butzbach, Fuldatal mit Blick auf die Berge, 1946

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Wilhelm Körber (1902-1991): Ansicht Butzbach, Fuldatal. Blick ins Tal mit Bergern im Hintergrund, im Vordergrund Gutshof. Unten rechts signiert und mit Monogramm versehen, datiert 1946. Sehr schöne Gouache auf Papier. Format: 24 x 33,2 cm. Leichte Spuren ehemaliger Montage im Randbereich, insgesamt guter Zustand der wunderbaren Arbeit.

Wilhelm Körber (1902 Doberlug-Kirchhain - 1991 Berlin) deutscher Landschaftsmaler und Kopist Alter Meister. Neben Berlin inspirierte Körber allem das Brandenburger Umland und die Havellandschaften. Nach dem Schulabschluss ging er 1916 in die Lehre als Technischer Zeichner, die er jedoch wegen des Krieges nicht abschließen konnte. 1919 trat Körber bei einem Dekorationsmaler in die Lehre und war zwei Jahrzehnte in diesem Beruf tätig.

In der Großen Berliner Kunstausstellung 1926 und 1928 wurden erste Arbeiten von Körber gezeigt. Erst ab 1938 studierte Körber an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin, dass Studium schloss er 1943 als Meisterschüler ab. Zu seinen Lehrern zählten die Professoren Richter, Wehlte, Tank, Michel und Lenk. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Körber freischaffend. Bei diverse Reisen durch Deutschland und Europa malte er überwiegend Landschaften und schaffte es in dieser Zeit seinen eigenen Stil zu finden.

Heute wird Körber zu den spätromantischen Malern gezählt. Seine Kunst verkörpert die Sehnsucht der Menschen nach Harmonie. Er nahm an vielen Ausstellungen teil und betätigte sich bis ins hohe Alter als Zeichenlehrer an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Über 25 Jahre begleitete er die Probenarbeiten in der Deutschen Oper Berlin. Zu seinem künstlerischen Nachlass zählen Zeichnungen, Skizzen, Theatergrafiken, Stillleben und Landschaften. Körber war Mitglied im Verein Berliner Maler und der Havelländischen Malerkolonie. Die letzte Ausstellung von Arbeiten Wilhelm Körbers fand im Mai/Juni 2004 unter dem Titel "Reminiszenzen an Brandenburg und Berlin" im Landtag Brandenburg statt.
 
(MA A3-1)