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Steitz, Georg Eduard - Theologe, Schriftsteller Sammlung

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Sammlung von vier handschriftlichen Briefen, signiert, datiert - 1mal mit Kuvert

Pfarrer Georg Eduard Steitz (geboren am 25. Juli 1810 zu Frankfurt und daselbst † am 19. Januar 1879)

Seine Studien absolvirte er seit Herbst 1829 zu Tübingen, wo ihn besonders der berühmte Kritiker Christian Ferdinand Baur und der geistreiche Philologe Tafel anzogen, und zu Bonn (seit 1831), wo die beiden Vertreter einer vermittelnd theologischen Richtung, Karl Immanuel Nitzsch und Bleek, entscheidenden Einfluß auf ihn gewannen. Ostern 1833 kehrte er nach der Vaterstadt zurück, legte aber zunächst kein Examen ab, sondern wirkte 1834–1839 als Pädagoge in der Lehranstalt eines Freundes, wobei es ihm gelang, sich die Liebe seiner Schüler im hohen Maße zu erwerben. Erst 1840 bestand er die erste theologische Prüfung, womit sich seine Berufswahl endgültig entschied, und nach einem längeren Aufenthalt in Italien unterzog er sich 1842 dem zweiten Examen, welchem die Anstellung unerwartet schnell folgte. Noch im December dieses Jahres wurde er Pfarrer in Sachsenhausen, und nach einem Jahre schon siedelte er nach Frankfurt über, an die St. Paulskirche, von wo er später zur Nikolaikirche überging. Im J. 1873 wurde er Consistorialrath, und bald darauf Senior der lutherischen Geistlichkeit, welche Würde er bis zu seinem Ende mit großer Pflichttreue und Umsicht bekleidet hat. Nach längeren Leiden ward er am 19. Januar 1879 abgerufen.

Selten hat wohl ein nicht im akademischen Amte stehender Theologe eine so reiche Fülle von wissenschaftlichen Abhandlungen geliefert. Es ist dies um so beachtenswerther, weil er erst ziemlich spät seine schriftstellerische Thätigkeit begonnen hat. Die erste Schrift, welche er erscheinen ließ, war das Lebensbild eines seiner Vorfahren: „Der lutherische Prädikant Hartmann Beyer, ein Zeitbild aus Frankfurts Kirchengeschichte im Jahrhundert der Reformation“ ... (siehe auch umfangreiche Informationen im Internet unter wikisource).

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