Ihr Warenkorb
keine Produkte

Atelier Zander & Labisch: Irene Triesch und Frieda Richard

Lieferzeit, Versand und MwSt.:
3-5 Tage* 3-5 Tage* (*Informationen zu Versandkosten und Lieferzeiten).

Deutschland Versandkostenfrei.

EU Versandpauschale 6,00 Euro

(Ist der MwSt.-Satz nicht augewiesen handelt es sich um Differenzbesteuerung nach
§ 25a UStG., Sonderregelung Kunstgegenstände, kein Mwst.-Ausweis)
35,00 EUR
inkl. 19% MwSt.

Sehr schöne Originalaufnahme von Zander & Labisch um 1920: Theater in der Königgrätzer Str. „Rosmershom“ Irene Triesch als Rebecka West und Frieda Richard. Verso gestempelt von Zander & Labisch, Berlin (zusätzlich mit kleinem Aufkleber mit Text versehen). Silbergelatine, Vintage. Format: 16,5 x 11 cm. Druckstellen im oberen Bereich, noch guter  Zustand (Zu Labisch & Zander siehe auch unter Artprice etc.)

Zum Atelier Zander & Labisch: Siegmund Labisch (* 30. Juli 1863 in Samter, Bezirk Posen; † 7. Dezember 1942 im KZ Theresienstadt) war ein staatenloser Rabbiner und Fotograf. In den Jahren 1866 bis 1875 erhielt Labisch Unterricht in Thora und Talmud, sowie in hebräischer und jiddischer Sprache in Samter im damaligen Bezirk Posen.  1895 gründete er zusammen mit dem Ingenieur und Fotografen Albert Zander die Agentur Zander & Labisch Illustrations-Photographen in Berlin, die sich als erste ihrer Art auf Herstellung und Vertrieb von Pressefotografien verlegte. Damit gelang es ihr, bereits 1897 ein Zehntel aller in der Berliner Illustrirten Zeitung veröffentlichten Aufnahmen zu platzieren. Albert Zander zog sich bereits nach zwei Jahren aus der aktiven Mitarbeit im Atelier zurück. Die Agentur bestand, mit wechselnden Adressen, bis zu ihrer Löschung aus dem Handelsregister im Jahr 1939. Labisch selbst wurde ab 1938 nicht mehr in amtlichen Einwohnerverzeichnissen geführt. Am 14. September 1942 wurde Siegmund Labisch nach Theresienstadt transportiert, wo er am 7. Dezember desselben Jahres verstarb.

Frida Richard, gebürtig Friederike Raithel, (* 1. November 1873 in Wien; † 12. September 1946 in Salzburg) war eine österreichische Schauspielerin. Die Tochter eines Zimmermalers besuchte eine Theaterschule in Wien. Zu ihren Kommilitonen gehörten Max Reinhardt und Fritz Richard, den sie 1898 heiratete. Sie übte ihren Beruf zunächst nicht aus, sondern wurde Englischlehrerin. Erst nachdem sie mit ihrem Mann 1905 nach Berlin gezogen war, trat sie dort ab 1908 auf den Bühnen auf. Außer in Berlin spielte sie auch in Wien an den Max Reinhardt unterstehenden Theatern und dazu bei den Salzburger Festspielen. Ab 1910 war sie häufig im Film zu sehen, anfangs oft an der Seite von Henny Porten. Frida Richard verkörperte meist besorgte Mütter oder Dienerinnen und Beraterinnen. In derartigen Rollen wurde sie schließlich zu einer der meistbeschäftigten Nebendarstellerinnen der Stummfilmzeit. Im Jahr 1932 ging sie mit ihrem Ehemann nach Salzburg, wo Fritz Richard ein Jahr später starb. Frida Richard stand auch danach noch oft vor der Kamera. (Zitiert aus Wikipedia.)

(KI A4)